Der Schulwechsel von der Grund- bzw. Hauptschule an die Realschule stellt viele Kinder vor Probleme. An der Realschule müssen mehr schriftliche Hausaufgaben gemacht werden, muss gründlicher auf die Stunden des nächsten Tages gelernt werden.  
       
  Zwar weiß die Schülerin, was zu lernen ist - doch wie sie es am besten erledigt, überlässt man meist ihr selbst. Das Lernen ist damit nicht effektiv und die Leistungen oft nicht optimal.  
       
  Deshalb hier die wichtigsten Lerntipps:  
       
  Hausaufgaben: Nicht gleich nach dem Mittagessen anfangen ( ein voller Bauch studiert nicht gern ), sondern zunächst etwa eine halbe  Stunde ausruhen. Zuerst die leichteren Aufgaben in Angriff nehmen. Wenn viel zu lernen ist, einen kleinen Tagesplan anfertigen. Hake ab, was erledigt ist, das verschafft dir ein Erfolgsgefühl. Mache dir feste Lernzeiten zur Gewohnheit.  
   
  Lernpausen: Lerne nie an einem Stück, sondern lege immer kleine Pausen ein. Auch wenn du es nicht glaubst, bist du mit deiner Arbeit schneller fertig, als ohne Pause.  
   
  Lernstoffwechsel: Beschäftige dich nicht zu lange mit demselben Stoff, sondern schiebe eine Pause oder ein anderes Fach dazwischen. Ähnliche Fächer nicht hintereinander lernen.  
   
  Mündliche Hausaufgaben: Wechsle zwischen schriftlichen und mündlichen Hausaufgaben ab. Dein Gehirn dankt es dir.  
   
  Lernwegwechsel: Nicht nur über Anschauen und Durchlesen lernen, sondern laut lesen, Wichtiges herausschreiben, unterstreichen, zeichnen, in eigenen Worten zusammenfassen. Je mehr Sinne beteiligt sind, umso leichter lernst du.  
   
  Gedächtnisstützen: Bei schwer einprägbaren Lerninhalten Bilder, Kürzel (Merksätze) als Stützen verwenden.  
   
  Lernfördernder Arbeitsplatz: Vor dem Lernen aufräumen, ablenkende Sachen weglegen. Wenn du leicht ablenkbar bist, sollten nur die Hefte und Bücher auf dem Schreibtisch liegen, mit denen du gerade beschäftigt bist. Das Musik- und Radiohören bei schwierigen Stoffen vermeiden.  
   
  Wiederholungslernen: Lücken, die nach Klassenarbeiten sichtbar werden, durch sofortiges Wiederholen und Auffrischen schließen. Wichtigen, schwer merkbaren Lernstoff markieren oder in Lernkarttenform ( Vorderseite: Frage - Rückseite: Antwort) bringen und immer einmal wiederholen.  
   
  Aktives Vokabellernen: Vokabeln mehrmals mündlich (laut!) und schriftlich kontrollieren, bis sie sitzen. Die Vokabelmenge in Gruppen von etwa 10 einteilen (lernt sich leichter). Sehr schwierige Vokabeln auf Lernkarteien bringen oder markieren und öfters wiederholen. Du kannst auch schwierige Wörter auf ein Plakat schreiben und dort aufhängen, wo du es oft siehst.  
   
  Schrittweise lesen: Lange Lerntexte nicht auf einmal lesen, sondern Schritt für Schritt: Überfliegen + gründlich lesen + schriftlich oder mündlich zusammenfassen + wiederholen.